AEPD veröffentlicht technische Notiz zu Datenrichtigkeit und Datenminimierung bei KI-gestützter Verarbeitung personenbezogener Daten
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Zusammenfassung
Am 21. Juli 2026 veröffentlichte die spanische Datenschutzbehörde AEPD eine technische Notiz, die untersucht, wie die DSGVO-Grundsätze der Richtigkeit und der Datenminimierung auf die Verarbeitung personenbezogener Daten unter Einsatz von Systemen künstlicher Intelligenz anzuwenden sind. Darin heißt es, dass die Richtigkeit im Verhältnis zum Verarbeitungszweck und nicht als absolute Wahrheit zu beurteilen ist. Die Datenqualität sei sowohl für Trainingsdatensätze insgesamt, einschließlich Repräsentativität und Freiheit von Verzerrungen, als auch für KI-Ergebnisse wie Schlussfolgerungen, Vorhersagen oder Entscheidungen zu bewerten. Die Notiz behandelt synthetische Daten, Anonymisierung und Verzerrungskorrektur, unterscheidet zwischen Entwicklung und späterer Nutzung und betont Daten-Governance, dokumentierte Anforderungen, Metriken und kontinuierliche Überwachung.
Warum es wichtig ist
Die Notiz gibt Verantwortlichen, Auftragsverarbeitern und Datenschutzbeauftragten Kriterien an die Hand, um die DSGVO-Grundsätze der Richtigkeit und der Datenminimierung auf KI-Systeme anzuwenden. Sie deutet darauf hin, dass strengere Schutzmaßnahmen erwartet werden, wenn KI-Ergebnisse bestimmte Personen betreffen, und dass Qualitätsanforderungen über den gesamten Lebenszyklus der Verarbeitung dokumentiert und überwacht werden sollten.
- Beteiligte
- Agencia Española de Protección de Datos (AEPD)
- Primärquelle
- AEPD (aepd.es)
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